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  • Ausschnitt 02 - Luftaufnahme 1957
  • Ausschnitt 03 - Luftaufnahme 015 - 1957
  • Ausschnitt 04 - Luftaufnahme 020 - 1957
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 Der letzte Frechener, der (fast) alles wusste  -
Der Physiker,Geograph, Biologe und Theologe
Andreas Claubergh

 

 

Andreas Claubergh war von 1680 bis 1714  Prediger der reformierten Frechener Gemeinde.
Von 1700 bis 1718 veröffentlichte er seine Weltbeschreibung in drei Bänden mit mehr als 2700 Seiten.

Dort gab er Auskunft über den Kosmos, den Halleyschen Kometen, Wettererscheinungen, sowie die Tier- und Pflanzenwelt.

Dazu nutzte er die Werke bedeutender Wissenschaftler aus Italien, Frankreich und Deutschland.

- Wie antwortete er auf die Themen,
die seine Gemeinde bewegte?
- Wem gab er Vorrang: Der Naturwissenschaft
oder der Theologie?
- Welche Bedeutung besitzt er für die
rheinische Wissenschaftsgeschichte?
- Warum gab er Ratschläge zur Herstellung
von Arzneimitteln und zum sorgsamen
Umgang mit Tieren?

Das sind nur einige der Fragen, auf welche der Historiker Dieter Kempkens an diesem Abend Antworten geben will.

 

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Flyer Clauberg

Seit dem 22.04.2016 können Sie sich im Foyer des Stadtarchivs unsere neue Zwischenausstellung mit alten Fotos aus Frechen ansehen.

Neue Publikation - Das Westportal zur Pauli-Villa in KönigsdorfKönigsdorf hat nicht mehr viele sichtbare Zeugen seiner Geschichte. An der Sebastianusstraße in Königsdorfverschwand im Sommer 2013 eine bauliche Kostbarkeit im Gestrüpp. Im folgenden Herbst kam aus dem Gestrüpp ein reizvolles Portal zum Vorschein – das Westportal der ehemaligen Pauli-Villa. Vor ungefähr 140 Jahren bezogen am 5. Oktober 1875 nach nur zweijähriger Bauzeit die Brüder Carl und Fritz Pauli dieses „Schlößchen“. Es liegt in der Nachbarschaft des St. Elisabethheims der Schervier-Schwestern in einem von Fritz Pauli selbst entworfenen Park.

Auf Anregung von Prof. Dr. Paul Stelkens wurde das Portal im Mai 2014 unter Denkmalschutz gestellt. Gleichwohl verkam der Zustand des Bauwerks mit dem Charakter eines Schlossportals im Stil des Neo-Rokoko immer mehr. Erst im November 2015 kam es zur ersten Notsanierung. Für den vollständigen Erhalt des Portals sind noch erhebliche Reparaturen erforderlich.

Paul Stelkens hat die Bau- und Denkmalgeschichte des Westportals anhand seiner Bedeutung für die Pauli-Villa und die Siedlungsgeschichte Königsdorfs in einer detaillierten Dokumentation für das Frechener Stadtarchiv zusammengetragen und aufgearbeitet. Als besonders bemerkenswert stellte sich heraus, dass die Pauli-Brüder den Übergang der römischen Via Belgica in den Königsdorfer Wald durch die Pfeiler des Westportals markiert hatten, wie Untersuchungen des Denkmalbeauftragten der Stadt Frechen Egon Heeg zeigen.

Die Dokumentation ist im Stadtarchiv Frechen und der Buchhandlung Brauns, Keimesstraße 22, zum Preis von 10 Euro erhältlich. Zudem kann sie hier für nicht kommerzielle Zwecke kostenlos heruntergeladen werden.

Auch im Jahr 2016 können Sie wieder Veranstaltungen und Vorträge im Stadtarchiv Frechen besuchen.

Eine Übersicht der Flyer finden sie unter dem Punkt "Veranstaltungen".

Aus Anlass des Jahrestages der Reichsprogromnacht lädt das Stadtarchiv zum Besuch der Dauerausstellung "Die Synagogentür" in der ehemaligen Marienschule ein. In dieser zentralen Gedenkstätte für das ehemalige Frechener Judentum wird in der Zeit vom 09.11. - 20.11.2015 ein Gedenkbuch ausgelegt.Wie in den Vorjahren können sich die Besucher mit den dort namentlich aufgeführten Opfern des NS-Terrors in Frechen solidarisch erklären, indem sie ihre Namen, aber auch Gedanken, Empfindungen oder Erinnerungen niederschreiben.

                                                               Metzgerei und Familie Norbert Levy 1936 - Einer der Tatorte in der Reichspogromnacht                        Josef Levy

Zusätzlich wird es am Dienstag, dem 10. November 2015, von 19:30 - 20:30 Uhr, im Stadtarchiv Frechen einen Vortrag von Egon Heeg geben, in dem unter anderem die Schilderung zweier Zeitzeugen, welche die Zerstörung an diesem Tag miterlebt haben, behandelt werden. Im Mittelpunkt stehen u.a. eine Tonbandaufzeichnung des Juden Josef Levy und der bisher unveröffentlichte Zeitzeugenbericht, eines damals 16-jährigen katholischen Jugendlichen.

Der Eintritt ist frei!