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tn 018 01Die diesjährige Veranstaltung zur Erinnerung an den Terror der Frechener Nazis gegen die hiesigen Juden im Jahre 1938 findet bereits am Donnerstag, dem 09.11.2017 von 18.00-19.00 Uhr im Stadtarchiv Frechen (Lesesaal) statt.

Egon Heeg vergegenwärtigt einige der vielen Frechener Gewaltexzesse dieser „Nacht“ sowie deren unmittelbare Folgen beispielhaft anhand von zwei Zeitzeugenberichten:

  1. Ein bisher unveröffentlichter Augenzeugenbericht über zwei Tatorte dieser Nacht.
  2. Der Bericht einer unerschrockenen christlichen Helferin über das Schicksal des Frechener Ehepaares Cohnen und der Familie Alfred Schwarz im Lager Müngersdorf und in Maubach bei Aachen bis zum Abtransport in die Vernichtung.
  3. Die Verwüstung des Judenfriedhofs und dessen geplante Auslöschung durch Überbauung zum HJ-Gelände.

Anschließend können sich die Teilnehmer in das Gedenkbuch in der Erinnerungsstätte „Synagogentür“ eintragen und die dazugehörige Dauerausstellung zur jüdischen Geschichte Frechens anschauen.

Logo_Stadtarchiv_FrechenDas Stadtarchiv Frechen bildet zum 01.08.2018 in dem Beruf Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste - Fachrichtung Archiv aus. Die Stellenausschreibung können sie sich >>hier<< herunterladen.

v.l.: Alexander Entius, Markus Besserer, Hans-Willi Meier und Franz Brück (Foto W. Mrziglod)Seit dem 20.10.2017 hat die Stadt Frechen einen neuen Ehrenbürger: Bürgermeister a.D. Hans-Willi Meier! Das gesamte Team des Stadtarchivs gratuliert dazu sehr herzlich!

Im Rahmen dieses Festaktes würdigte Hans-Willi Meier das enorme bürgerschaftliche Engagement der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowie der "Freunde und Förderer des Stadtarchivs" und überreichte einen Scheck von 1.000 €! Mit diesen Mitteln sollen weitere Projekte zum Erhalt und zur Darstellung der Frechener Stadtgeschichte unterstützt werden. Ebenfalls gefördert wurde das "Frechener Kinder- und Jugendsportprojekt", für das Franz Brück den Scheck entgegennahm. Die dritte Spende nahm Markus Besserer für das Christliche Jugenddorf entgegen. (Foto: W. Mrziglod)

 

Foto: Wolfgang MrziglodSeit dem 19.04. ist die Ausstellung: „Frechener Stadtteile: Bachem“ in den Räumlichkeiten des Stadtarchivs zu sehen.

Eine Arbeitsgruppe unserer ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter trug in mehr als dreijähriger Vorbereitungszeit umfangreiches Archivmaterial zum Ortsteil Bachem zusammen und wertete es aus. Anhand von historischen Karten, Fotos, Zeitungsartikeln und vielen weiteren Exponaten wird auf über 60 Ausstellungstafeln die Entwicklung des Ortes veranschaulicht, der inzwischen auf eine über 1150-jährige Geschichte zurückblicken kann.

Themenbereiche bilden u.a. die drei „festen Häuser“ (Burg Bachem, Haus Bitz und Gut Neu-Hemmerich) das Orts- und Vereinsleben, sowie die Braunkohlegewinnung und -verarbeitung. Weitere Ausstellungstafeln sind den Bachemer Mühlen, dem Wimarusbrünnchen, der Archäologie und bekannten Bachemer Persönlichkeiten gewidmet.

Bachem wurde erstmals 865 urkundlich erwähnt.
Nicht zuletzt durch seine drei "festen Häuser", Burg Bachem, Haus Bitz und Hemmerich verfügt der Ort über eine reichhaltige Geschichte.
Mit der verstärkten Nutzung der Braunkohle hielt auch in Bachem die Industrialisierung Einzug und prägte den Ort nachhaltig.
Dass Bachem auch in heutiger Zeit ein lebendiger Ortsteil ist, belegt ein aktives Vereinsleben mit zahlreichen Veranstaltungen.

Gehen Sie mit uns auf eine Zeitreise durch die Jahrhunderte
und entdecken Sie zahlreiche historische Fotos, Karten, Zeitungsartikel uvm.

Finden Sie Antworten auf die Fragen:
- Warum war Bachem ein Pilgerort?
- Wo befand sich die Bachemer Tabakfabrik?
- Was hat es mit dem Gespenst von Bachem auf sich?

 

Wo: Stadtarchiv Frechen, Hauptstraße 110-112
Datum: 20.10.2017 - 19.04.2018

Der Eintritt ist frei!

Ausstellung Bachem klein(Zum Vergrößern bitte
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