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Egon Heeg belegt in diesem Buch eindringlich die aktive Rolle der örtlichen Naziführer und ihres Umfeldes hinsichtlich der Verfolgung der Frechener Juden. Er zeigt, wie sie unter polizeistaatlichem Schutz mit Gewalt die Macht in der Gemeinde an sich rissen. Hatten sie schon vor dem 3. Reich einen exzessiven Judenhass gepredigt, so verfolgten sie 1933 sofort, d.h. vorauseilend, die hiesigen Juden und waren danach immer wieder bemüht, diese Minderheit zu bedrängen. Egon Heeg schildert aber auch beispielhaft das Verhalten anderer einzelner Frechener: das von Mitläufern der Nazis, von Denunzianten sowie andererseits das von charakterfesten Nazigegnern bzw. von mutigen Freunden und Helfern der Frechener Juden.
Trotz aller wissenschaftlichen Exaktheit gelingt es dem Autor, die damaligen Ereignisse lebensnah und fesselnd zu schildern; besonders durch die geschickte Verknüpfung mit der Lebensschilderung des Josef Levy, eines jüdischen Frecheners, der die Schrecken des Holocaust überlebte.
Das Buch ist sowohl im Stadtarchiv als auch im Buchhandel zum Preis von 19,50 € erhältlich.
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Verlängerung der Ausstellung |
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Die Ausstellung zur Geschichte rund um den Frechener Quarzsand wird aufgrund der positiven Resonanz verlängert. Zahlreiche Fotos, Karten und Pläne dokumentieren die Geschichte des Quarzsandabbaus und seiner Verarbeitung. Eine Attraktion für Groß und Klein ist die Modelleisenbahn, die eine Gegenüberstellung des Schienenbetriebes an den Quarzwerken von „Einst und Jetzt“ zeigt.
Die Ausstellung ist noch bis zum 28.02.10 im Stadtarchiv Frechen, Hauptstraße 110-112 zu sehen. Öffnungszeiten: Mo-Do. 08.00 – 18.00 Uhr; Fr. 08.00 – 13.00 Uhr.
Der Eintritt ist frei!
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