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8. Mai 1945 – der Tag der Kapitulation der deutschen Wehrmacht

Britische Luftaufklärung 20.02.19452020 – Das Jahr der Jubiläen in Königsdorf

Was vor 75 Jahren der Tag der Kapitulation der Deutschen Wehrmacht war, wird in vielen Ländern Europas als Tag der Befreiung gefeiert. Bereits zwei Monate zuvor war der Krieg in Frechen und dem damals noch zu Lövenich gehörenden Königsdorf zu Ende. Befreit wurden auch Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter in Deutschland und Millionen von politisch und rassisch verfolgten deutschen und ausländischen Menschen. An die ausländischen und deutschen Kriegsopfer erinnern Kriegsopfergräber auch auf den Friedhöfen Frechens. Vor 10 Jahren konnten die sowjetischen und deutschen Kriegsopfergräber auf dem Friedhof Königsdorf Süd erstmals würdig hergestellt und der Opfer unter großer Anteilnahme der Bevölkerung in einer eindrucksvollen Feier gedacht werden. Am 08. Mai 2020 wird an die Opfer zum 75. Jahrestag in einer Feierstunde erinnert.

Das Jahr 2020 gibt Gelegenheit, sich an weitere geschichtliche Ereignisse Königsdorfs zu erinnern, die den Ortsteil, der 1975 in Frechen eingemeindet worden ist, bis heute prägen.

 

Auf diese Gedenk- und Jubiläumstage weisen die beiden kurzen Beiträge von Prof. Dr. Paul Stelkens hin, die zum privaten Gebrauch kostenlos heruntergeladen werden können. Sie finden diese unter dem Menüpunkt "Veröffentlichungen" oder mit Klick auf den Titel:

Wie war das damals während der Corona-Krise? Wie haben die Frechener diese Zeit erlebt? Damit diese Fragen später beantwortet werden Regenbogen Aufrufkönnen, brauchen wir Ihre Hilfe! Besonders gerne hätten wir Geschichten und Fotos aus Ihrem Alltag mit Corona. Oder das „Alles wird gut“-Regenbogenbild, …
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Stadtarchiv Frechen
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Jeden Monat veröffentlichen wir unter der Rubrik "Archivale des Monats" besondere oder zur aktuellen Zeit passende Stücke aus unserem Archivbestand. Diese werden entweder von einem Archivmitarbeiter oder einem Ehrenamtler ausgewählt und im Foyer des Stadtarchivs präsentiert. Auch in diesem Monat können Sie das Archivale nur online einsehen. 

Das Archivale des Monats Mai 2020 ist ein Foto eines Maibaumtransports von 1936.AdM Mai vergroessert 
Zum Vergrößern, klicken Sie das Bild einfach an.

Das Maibrauchtum hat im Rheinland eine lange Tradition. In Frechen finden sich gleich mehrere Maigesellschaften und jedes Jahr zum ersten Mai können bunt geschmückte Maibäume und Maiherzen an den Häusern der Glücklichen bestaunt werden. Die Herren von der KFBE, die auf diesem Foto von Erwin Müller zu sehen sind, transportieren gerade ein besonders großes Exemplar eines Maibaums. Dieser wird traditionell zentral im Dorf aufgestellt. In diesem Jahr könnte das Bild ein anderes sein, denn in einem Schaltjahr, so hat sich ein Brauch in den letzten Jahren verbreitet, stellen die Frauen die Maibäume oder -herzen auf.

Das Schicksal der Madonna aus dem Königsdorfer Klosterwalde. Ein Beitrag zur Provenienz der Sechtemer Madonna zu Anfang des 19. Jahrhunderts

Titelbild Madonna Königsdorf klein

Die Dokumentation berichtet über das Schicksal einer bedeutenden mittelalterlichen Madonnenstatue, die von Kunsthistorikern dem Umfeld der Bildwerke am Hochaltar des Kölner Domes zugeordnet wird. Die Skulptur steht seit fast 200 Jahren in der Katholischen Pfarrkirche von Bornheim-Sechtem. Im Königsdorfer Umfeld ist sie als ‚Madonna aus dem Walde‘ bekannt. Woher stammt die Marienstatue? Welche Beziehungen bestehen zu Königsdorf? Wie kam die Madonna nach Sechtem? Die Suche nach einer Antwort führt in den Bereich einer Legende von einem Fund der Skulptur in einem hohlen Baum des Königsdorfer Waldes. Sie avancierte zum Altarschmuck des ehemaligen Benediktinerinnenklosters in Königsdorf an der Aachener Straße. Mit der Besetzung durch die französischen Revolutionstruppen und der Säkularisation des Klosters verliert sich ihre Spur für ein Vierteljahrhundert, bis 1826 ein Dokument auftaucht. Hiernach soll die letzte Äbtissin des Klosters die Madonna 1803 einem Bedienstetenpaar geschenkt haben. Das Paar habe die Statue erst 1826 durch Vermittlung ihres Beichtvaters an den Sechtemer Pfarrer übergeben. Es ist eine Schenkungsurkunde, die in Form und Inhalt nur Fragen aufwirft, ein Aktenzeichen ungelöst aus einer unruhigen Zeit vor 200 Jahren. Die Dokumentation versucht, die Fragen, die sich bei einer kritischen Durchsicht der Urkunde aufdrängen, aufzulisten. Dazu werden nicht zuletzt am Beispiel des Kölner Sammlers Ferdinand Franz Wallraf die Zeitumstände geschildert, in denen Kunstgegenstände aus hunderten von aufgelösten Klöstern im ehemals Heiligen Köln auf verschlungenen Wegen ihre neuen privaten, kommunalen und kirchlichen Eigentümer fanden. Unberührt von ihrer unklaren Herkunft steht die Madonna als Sechtemer Madonna seit 200 Jahren an würdiger Stelle in der Sechtemer Pfarrkirche.

Die Dokumentation für das Stadtarchiv, 2020, 65 Seiten, 35 Abbildungen, 19 Anlagen. Die Dokumentation steht ab sofort zum kostenlosen Herunterladen für den privaten Gebrauch zur Verfügung. Sie finden Diese unter dem Menüpunt "Veröffentlichungen" oder mit Klick auf den Titel:

Das Schicksal der Madonna aus dem Königsdorfer Klosterwalde. Ein Beitrag zur Provenienz der Sechtemer Madonna zu Anfang des 19. Jahrhunderts

Jeden Monat veröffentlichen wir unter der Rubrik "Archivale des Monats" besondere oder zur aktuellen Zeit passende Stücke aus unserem Archivbestand. Diese werden entweder von einem Archivmitarbeiter oder einem Ehrenamtler ausgewählt und im Foyer des Stadtarchivs präsentiert. In diesem Monat können Sie das Archivale nur online einsehen. 

Das Archivale des Monats April 2020 ist ein Artikel aus dem Frechener Tageblatt von 1930.
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Mit diesem Zeitungsartikel zum April und der "besonderen Eigenart" dieses Monats melden wir uns aus dem archivischen Homeoffice. Wir hoffen, dieser, im wahrsten Sinne, blumig geschriebene Artikel bereitet Ihnen eine kleine Freude. Bleiben Sie gesund und bis bald!
Ihr Stadtarchiv-Team

 

 Archivale des Monats April 

aus: Frechener Tageblatt, 02.04.1930 (Signatur: 1930/1)